Fahrradanhänger für Kajaks – CO2-freier Transport auf der Straße oder Offroad

Ein Bootsanhänger für das Fahrrad? reacha hat vier Hand- oder Fahrradanhänger für Kajaks im Sortiment, die ideal sind für Outdoor-Sportler, die lieber mit dem Fahrrad emissionsfrei zum nächsten See oder Fluss strampeln möchten. Jedes der Modelle kann ein Kajak mit bis zu einer Länge von 4 bis 5 Meter transportieren. Je nach Wegstrecke – Straße oder Gelände – , Länge der Tour (Tage, Wochen) sowie persönlichen Vorlieben – E-Bike, Rennrad usw. – fällt die Wahl des passenden Fahrradanhängers unterschiedlich aus.

Wieviele Kilometer sind realistisch? Oder anders gefragt: Wann lohnt sich der Transport von Kajaks mit dem Auto? Wohl kaum, wenn man ohnehin in der Nähe eines für den Kajaksport günstig gelegenen Sees oder Flusses wohnt. Das mag vielleicht etwas anderes sein, wenn man einen Transporter oder Bus besitzt, aber mit einem Standard-5-Sitzer gestaltet sich der Kajaktransport zumindest aufwendig – in den meisten Fällen bräuchte man wohl eine spezielle Vorrichtung auf dem Dach.

Könnte eine praktikablere Lösung dann nicht darin bestehen, einen geeigneten Fahrradanhänger ans Mountainbike, Rennrad, E-Bike, Trekkingrad oder City-Bike anzuschließen und direkt ans Seeufer zu fahren – anstatt entnervt einen der letzten Parkplätze zu erkämpfen und das schwere Boot an die Wasserkante zu schleppen? In den meisten Fällen wird es nämlich nicht möglich sein, mit dem Auto bis ans Ufer zu fahren. Mit dem Fahrrad stehen die Chancen da schon wesentlich besser. Und man entlastet gleichzeitig die Umwelt, schont die Nerven und spart sich eine Menge Zeit.

Die Vorteile der reacha Kajak-Anhänger auf einen Blick

  • einfach auf- und abzubauen ohne Werkzeug

  • als Hand- und Fahrradanhänger nutzbar

  • in der Länge und Breite verstellbar

  • geringes Gewicht dank Aluminiumrahmen
  • auch für andere Outdoor-Sportgeräte (neben Kajaks) geeignet
  • Inflatable Kajaks auch im aufgeblasenen Zustand transportierbar

  • Beladung bis zu 35 kg (Fahrrad) oder 60 kg (Hand) möglich

  • beständig gegen Rost und Salzwasser

Aufblasbare oder feste Kajaks mit dem Fahrrad transportieren

Selbst bei aufblasbaren Kajaks kann man sich mit den reacha-Anhängern Zeit sparen, da man sie bereits im aufgeblasenen Zustand zum Wasser bzw. Ufer transportieren kann. Zusammengefaltet passen aufblasbare Kajaks natürlich auch leichter ins Auto, doch dann müssen sie vom Parkplatz immer noch zur Wasserkante gebracht und aufgepumpt werden.

Vielen Kajak-Fahrern ist es ohnehin zu aufwendig, bei ihrem aufblasbaren Kajak nach jedem Trip die Luft rauszulassen, es zu verstauen und vor jeder Tour wieder aufzupumpen. Im Winter klar, aber im Sommer lassen die meisten Paddler ihr Kajak lieber aufgepumpt und damit immer einsatzbereit. Oder sie besitzen ohnehin ein festes Kajak, das im Idealfall in Wassernähe aufbewahrt werden kann. Denn die Boote sind schließlich zwei, drei, vier Meter lang und wiegen zwischen 20 und 35 kg, doch diesen Luxus haben aber leider nur wenige.

Pärchen mit Fahrradanhänger bereit zum Kajaktransport
Tourenrad mit Fahrradanhänger beladen mit einem Kajak von Prijon

Die Hand- und Fahrradanhänger von reacha für Kajaks im Vergleich

Wer also sein (festes) Kajak mit dem Fahrrad zum nächstgelegen Ufer transportieren möchte, braucht in erster Linie einen stabilen Anhänger, der trotz des schweren Gewichts seine Laufruhe beim Fahren behält. Weiterhin ist es wichtig, dass die Bereifung zum befahrenen Untergrund passt. Es macht natürlich einen Unterschied bei den Anforderungen, die Fahrradfahrer an einen Anhänger stellen, ob sie etwa mit dem Mountainbike im Gelände oder mit dem E-Bike auf gut asphaltierten Landstraßen unterwegs sind. Und schließlich kommt es bei längeren Touren – etwa über Tage oder Wochen – auch auf das Packmaß an, z.B. wenn der Anhänger mit ins Boot soll.

Mit dem reacha compact 20, reacha pro, reacha beach 24 und reacha street 26 hat reacha – ausgerichtet am individuellen Bedarf – vier passende Kajak-Anhänger im Sortiment. Im Folgenden sehen wir uns die Modelle genauer an und halten fest, wo die Unterschiede der Modelle liegen.


Kleines Packmaß – für längere Touren

Tatsächlich teilen einige Kunden ihre Reiseberichte mit uns, insbesondere dann, wenn einer unser reacha-Anhänger mehrere Tage (oder gar Wochen) am Stück unterwegs war. Ausflügler, die etwa längere Kajak-Touren unternehmen, dabei zwangsläufig auf wasserarme Stellen, Schleusen oder sonstige HIndernisse stoßen und somit des Öfteren ihr Kajak (oder sonstiges Gepäck) an Land transportieren müssen, bevorzugen einen Anhänger mit kleinem Packmaß, der sich idealerweise schnell auf- und abbauen lässt.

Dafür ist der reacha compact 20 mit seinem kleinen Packmaß (120 x 60 x 30 cm) der ideale Fahrrad- bzw. Hand-Anhänger. Und dank seines leichten Aluminiumrahmens, kleinen 20-Zoll-Reifen und und eines simplen Stecksystems ist der compact-20-Anhänger einfach zu zerlegen und lässt sich auch platzsparend mit dem Kajak transportieren. Mit einer maximale Beladung von bis zu 35 kg als Fahrradanhänger bringt er auch die nötige Stabilität mit.

Produktansicht des Hand- und Fahrradanhänger

Stabilität – je nach Anwendung

Produktansicht des Hand- und Fahrradanhänger

Aber: In Puncto Stabilität hebt sich der reacha pro dann doch etwas ab von den beiden anderen Kajak-Anhängern reacha compact 20, reacha beach 24 und reacha street 26. Der reacha pro richtet sich nämlich in erster Linie an Geschäftskunden, z.B. Kajakschulen oder Hotels mit eigener Wassersportausrüstung zum Verleih. Deshalb ist der reacha pro – als einziger reacha-Anhänger – mit stabilen Aluminium-Seitenwänden ausgestattet. So lassen sich z.B. mit dem reacha pro auch mehrere aufblasbare Kajaks (ohne Luft!) transportieren. Ausgerüstet mit Fatbike-Reifen ist der reacha pro sowohl auf der Straße als auch in jedem anderen Gelände einsetzbar.

Laufruhe – je nach Untergrund und Bereifung

Der reacha beach 24 und der reacha street 26 bestehen aus einem stabilen (und sehr leichten) Aluminiumrahmen und können auf ihren textilen Ladeflächen ein Kajak bis zu maximal 4,5 Meter Länge transportieren. Der wesentliche Unterschied liegt in der Bereifung.

Der reacha street 26 wird (allein dem Namen nach) mit 26” Reifen geliefert: So bewahrt dieser Kajakanhänger auch bei höheren Geschwindigkeiten seine Laufruhe und richtet sich somit eher an Fahrradfahrer, die vorrangig auf asphaltierten Straßen unterwegs sind. Insbesondere Rennradfahrer oder E-Biker, die auch mal schneller unterwegs sind, finden im reacha street 26 ihren idealen Wegbegleiter.

Produktansicht des Hand- und Fahrradanhänger
Produktansicht des Hand- und Fahrradanhänger

Anders der reacha beach 24: Dank seinen 24" Fatbike Reifen zieht dieser Fahrradanhänger jedes Kajak mühelos durch jede Straße oder jeden Feldweg und richtet sich in erster Linie an Fahrradfahrer, die eher Offroad unterwegs sind und ihr Kajak auch mal über Sand oder Kies transportieren müssen. Als rostfreier Anhänger, der (wie alle reacha Modelle) selbst Salzwasser verträgt, ist der reacha beach 24 witterungs- sowie rostbeständig und bewahrt so seine Laufruhe für jeden Untergrund.


Viel Flexibilität – dank modularer Leichtbauweise

Im Grunde sind aber alle Hand und Fahrradanhänger von reacha auf die Bedürfnisse von Kajakfahrern ausgerichtet. Jeder reacha-Anhänger ist in Länge und Breite flexibel verstellbar, sodass dünnere, kleinere oder mittelgroße Boote genauso transportiert werden können wie auch breitere große Kajaks bis zu 4,5 Metern Länge (18 Fuß). Zudem lassen sich die Kajak-Anhänger von reacha schnell und einfach auf- und abbauen – und das ganz ohne Werkzeug – sowie auch einfach verstauen.

Das Stecksystem aus leichten Aluminiumrohren mit Schnappverschlüssen reduziert das Gewicht auf ein Minimum bei maximaler Stabilität. Mit dem Fahrrad empfehlen die Hersteller eine maximale Beladung bis zu 35 kg – völlig ausreichend für jedes handelsübliche Kajak –, gezogen mit der Hand dürfen aber gerne auch mal bis zu 60 kg auf den Handanhänger.

Wie schnell und einfach ein reacha Kajak-Anhänger aufgebaut ist, zeigt euch das Video.

Regionale Produktion = höhere Kosten?

Zunächst werden nämlich alle Kajak-Anhänger von reacha per Hand gezogen. Erst mit dem bike-connector können Kajakfahrer den Anhänger einfach an ihr Fahrrad bzw. die Sattelstange anschließen. Und wo die meisten Hersteller von Fahrradanhängern ihre Produkte billig in China oder anderen asiatischen Ländern herstellen lassen, werden alle Aluminiumbauteile der reacha-Anhänger regional in Rosenheim produziert. Damit wollen die Gründer von reacha einerseits regionale Produzenten fördern, andererseits CO2-intensive Transporte und besonders auch fragwürdige Produktionsbedingungen vermeiden.

Der verbaute Kunststoff stammt hauptsächlich aus recyceltem Material aus der Flugzeugindustrie. Das wirkt sich natürlich auf die Kosten bzw. den Preis aus. Andererseits garantieren die Produkte eine hohe Qualität und Langlebigkeit, frei nach dem Motto: „wer billig kauft, kauft doppelt.” Die rostbeständigen reacha-Anhänger sind dagegen fast unverwüstlich und garantieren eine lange Lebensdauer.

Ein nachhaltiger Fahrradanhänger für den kleinen Geldbeutel

Produktansicht des Hand- und Fahrradanhänger

Außerdem gibt es mit dem Modell reacha DIY auch eine Alternative für den kleinen Geldbeutel. Erweitert mit den Bows von reacha kann der Fahrradanhänger DIY genauso ein Kajak transportieren – nur wird dieser ohne Reifen geliefert, damit man seine alten Fahhradreifen zweitverwenden kann. Damit stellt der DIY eine kostengünstige Alternative dar für alle dar, die ihre gebrauchten Fahrradreifen nochmal „upcyclen” wollen.

Fazit

Unbestritten stellen die Fahrradanhänger für Kajaks aus dem Hause reacha eine echte Alternative dar: Anstatt das Kajak (oder die aufblasbaren Kajaks) mit dem Auto zu transportieren, verbindet man sein reacha-Modell mit der Sattelstange am Fahrrad, springt auf den Sattel und fährt direkt ans nächstgelegene Ufer – und das ohne einen Parkplatz suchen zu müssen. Besitzer aufblasbarer Kajaks kommen damit in den großen Vorteil, ihr Kajak nicht jedesmal vor Ort und Stelle aufpumpen zu müssen.

Besonders die breiten- und längenverstellbaren Ladeflächen überzeugen in der Praxis, da sich die Transportfläche je nach Anwendung – flexibel nach dem individuellen Bedarf – verkleinern und vergrößern lässt. Der gesamte Auf- und Abbau gestaltet sich denkbar einfach und ist ohne Werkzeug durchführbar. Kajakfahrer, die also nicht direkt am Wasser wohnen, ihre Kajaks in Ufernähe unterbringen können und ihre Wassersportausrüstung regelmäßig an verschieden Orte transportieren möchten, finden in den reacha-Modellen einen nachhaltig und regional produzierten Wegbegleiter – qualitativ verarbeitet, vielfältig einsetzbar und made in Germany.

Pärchen beim Kajakausflug mit Fahrradanhänger zum transportieren des Kajaks

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